Digitale Marketing-Trends 2017

Ein Blick in die Zukunft

IMS Support | 09.01.2017

Neues Jahr, neues Glück: Im Online-Marketing schießen neue Trends wie Pilze aus dem Boden. Hierbei den Überblick zu behalten, ist nicht immer ganz leicht - Grund genug, mal einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen für das Jahr 2017 zu werfen.

Neues Jahr, neues Glück: Im Online-Marketing schießen neue Trends wie Pilze aus dem Boden. Hierbei den Überblick zu behalten, ist nicht immer ganz leicht - Grund genug, mal einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen für das Jahr 2017 zu werfen. 
Live Streaming und 360-Grad-Videos
Videos in allen Varianten waren schon 2016 ein großes Thema und praktisch unverzichtbar für die meisten Marketing-Kanäle. Über das Jahr hinweg konnte man feststellen, wie die bewegten Inhalte immer professioneller und anspruchsvoller wurden. Anfangs waren Marketer noch stolz, überhaupt ein Video gepostet zu haben – später kam man nicht mehr ohne Intro, Outro, Untertitel und perfekt geschnittene Übergänge aus. 
Dieser Trend erreicht jetzt die nächste Ebene. Die großen Schlagwörter sind Live Streaming und 360-Grad-Videos. Nachdem sogar die Präsidentschaftsdebatte in den USA 2016 live in den sozialen Medien übertragen wurde, werden auch Unternehmen nicht mehr ums Live Streaming auf Facebook drumherum kommen. Die User - und somit potenziellen Kunden - wollen in Echtzeit dabei sein und nicht nur Ausschnitte präsentiert bekommen. Sie wollen hinter die Kulissen sehen. Der Fokus liegt hierbei auf Authentizität: Bei Live-Übertragungen lässt sich nichts rausschneiden, nichts verstecken. 
Auch 360-Grad-Videos werden im diesem Kontext immer beliebter. Eine aktuelle Studie des Unternehmens „magnifyre“ hat ergeben, dass Filme im 360-Grad-Format auf Facebook um fast 30% erfolgreicher sind als herkömmliche Videos. Da könnte sich die Investition in das zugehörige Equipment durchaus lohnen.
„Mobile first“ – der Siegeszug des Smartphones 
Dass mobiles Surfen den Desktop überholen wird, ist natürlich kein Geheimnis. Doch jetzt ist es tatsächlich passiert: Im Oktober 2016 ergab eine Studie des Analyse-Dienstes „Statcounter“, dass es weltweit zum ersten Mal mehr Traffic auf Smartphones und Tablets auf als Desktop-PCs gab. Einfach gesagt: die Menschen surfen immer weniger mit dem Computer, dafür immer mehr auf mobilen Geräten. Gerade kleine Unternehmen sollten diese Zahlen als Weckruf sehen und – wenn sie es noch nicht getan haben – ihre Websites für die mobile Nutzung optimieren. Weitere Studien zeigen nämlich, dass User Webseiten schnell wieder verlassen, wenn diese nicht für ihr Gerät geeignet sind. 
„Dense Content“ - Bloß nicht schwafeln
Die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Nutzers ist über die Zeit hinweg immer kürzer geworden. Die meisten werden das von sich selbst kennen – man scrollt durch seinen Facebook-Newsfeed und stoppt nur dann, wenn ein Post wirklich ins Auge sticht. Das muss auch so sein: Der Newsfeed wird von Seiten, Freunden und Werbung dermaßen überflutet, dass es notwendig ist, möglichst schnell auszusortieren, die Inhalte also nur noch zu „scannen“. Doch was bedeutet das fürs Marketing? Es wird immer wichtiger, auf die Relevanz der Inhalte zu achten. Artikel sollten nicht aus SEO-Gründen unnötig in die Länge gezogen werden, jeder Satz und jedes Wort sollte aussagekräftig sein. Noch wichtiger sind Überschriften und Bilder. Ist der User nicht auf den ersten Blick interessiert, geht ein Klick verloren.
Display-Werbung verliert noch mehr an Relevanz 
Klassische Werbeformate wie Grafikbanner auf Webseiten kommen immer mehr aus der Mode, dafür sind Content- und Influencer-Marketing derzeit total im Kommen – also praktisch die Werbung im Schafspelz. User sollen Werbeformate nicht mehr als aufdringlich empfinden, sondern ihr einen Nutzen abgewinnen können. Das Prinzip ist zwar einfach, die Umsetzung sollte jedoch gekonnt sein. 
Der Trick beim Content-Marketing ist es, dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Der kann informativer Natur sein (zum Beispiel Blogbeiträge, Listicles, Infografiken) oder auch einfach nur für Unterhaltung sorgen. Griffige Zitate oder witzige Bilder und Videos sind hier besonders beliebt. Folgen Kunden den Aktivitäten eines Unternehmens wegen der guten Inhalte, werden sie auch aufnahmebereiter sein, wenn dann mal Werbung eingestreut wird. 
Auch Influencer-Marketing ist seit einiger Zeit in aller Munde. Diese Art der Vermarktung basiert darauf, dass Kunden Werbeträgern vor allem dann Vertrauen schenken, wenn diese unabhängige Experten auf ihrem Gebiet sind. Ein Beispiel: wenn Til Schweiger für eine Automarke wirbt, ist das klassische Werbung. Er ist Schauspieler und fährt zwar ganz sicher teure Autos, hat aber mit hoher Wahrscheinlichkeit kein tiefergehendes Wissen auf diesem Gebiet. Wenn aber YouTube-Star Bibi einen neuen Lippenstift anpreist, werden ihre Fans ihr glauben – schließlich dreht sich auf ihrem Kanal alles nur um Styling und Make-up. Die Fans wissen zudem, dass Bibi einen Ruf zu verlieren hat – sie wird also keine Produkte vorstellen, von denen sie nichts hält. 
Fazit: Auf Authentizität und Relevanz kommt es an 
Letzten Endes lässt sich sagen, dass Marketing-Trends im kommenden Jahr vor allem auf Mehrwert, Ehrlichkeit und technischen Spielereien basieren werden. Der Fokus wird darauf liegen, dem Kunden ein Erlebnis zu bieten und ihn zu informieren, anstatt ihm etwas „anzudrehen“. Zudem muss Marketing nicht nur authentisch, sondern auch relevant sein – heute mehr denn je. Werbung sollte nur den Kunden erreichen, der sich auch tatsächlich dafür interessiert. Die Vermarktung muss persönlicher werden. Das ist zwar eine Herausforderung – aber eine, die definitiv zu meistern ist. Neues Jahr, neues Glück: Im Online-Marketing schießen neue Trends wie Pilze aus dem Boden. Hierbei den Überblick zu behalten, ist nicht immer ganz leicht - Grund genug, mal einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen für das Jahr 2017 zu werfen. 

Schreibtisch mit Tastatur und Contentideen für eine Marketing-Strategie.

Zukünftig zählen vor allem Authentizität und Relevanz. 

 

 

Live Streaming und 360-Grad-Videos

Videos in allen Varianten waren schon 2016 ein großes Thema und praktisch unverzichtbar für die meisten Marketing-Kanäle. Über das Jahr hinweg konnte man feststellen, wie die bewegten Inhalte immer professioneller und anspruchsvoller wurden. Anfangs waren Marketer noch stolz, überhaupt ein Video gepostet zu haben – später kam man nicht mehr ohne Intro, Outro, Untertitel und perfekt geschnittene Übergänge aus. 

 

Dieser Trend erreicht jetzt die nächste Ebene. Die großen Schlagwörter sind Live Streaming und 360-Grad-Videos. Nachdem sogar die Präsidentschaftsdebatte in den USA 2016 live in den sozialen Medien übertragen wurde, werden auch Unternehmen nicht mehr ums Live Streaming auf Facebook drumherum kommen. Die User - und somit potenziellen Kunden - wollen in Echtzeit dabei sein und nicht nur Ausschnitte präsentiert bekommen. Sie wollen hinter die Kulissen sehen. Der Fokus liegt hierbei auf Authentizität: Bei Live-Übertragungen lässt sich nichts rausschneiden, nichts verstecken. 

 

Auch 360-Grad-Videos werden im diesem Kontext immer beliebter. Eine aktuelle Studie des Unternehmens „magnifyre“ hat ergeben, dass Filme im 360-Grad-Format auf Facebook um fast 30% erfolgreicher sind als herkömmliche Videos. Da könnte sich die Investition in das zugehörige Equipment durchaus lohnen.

 

„Mobile first“ – der Siegeszug des Smartphones 

Dass mobiles Surfen den Desktop überholen wird, ist natürlich kein Geheimnis. Doch jetzt ist es tatsächlich passiert: Im Oktober 2016 ergab eine Studie des Analyse-Dienstes „Statcounter“, dass es weltweit zum ersten Mal mehr Traffic auf Smartphones und Tablets auf als Desktop-PCs gab. Einfach gesagt: die Menschen surfen immer weniger mit dem Computer, dafür immer mehr auf mobilen Geräten. Gerade kleine Unternehmen sollten diese Zahlen als Weckruf sehen und – wenn sie es noch nicht getan haben – ihre Websites für die mobile Nutzung optimieren. Weitere Studien zeigen nämlich, dass User Webseiten schnell wieder verlassen, wenn diese nicht für ihr Gerät geeignet sind. 

 

„Dense Content“ - Bloß nicht schwafeln

Die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Nutzers ist über die Zeit hinweg immer kürzer geworden. Die meisten werden das von sich selbst kennen – man scrollt durch seinen Facebook-Newsfeed und stoppt nur dann, wenn ein Post wirklich ins Auge sticht. Das muss auch so sein: Der Newsfeed wird von Seiten, Freunden und Werbung dermaßen überflutet, dass es notwendig ist, möglichst schnell auszusortieren, die Inhalte also nur noch zu „scannen“. Doch was bedeutet das fürs Marketing? Es wird immer wichtiger, auf die Relevanz der Inhalte zu achten. Artikel sollten nicht aus SEO-Gründen unnötig in die Länge gezogen werden, jeder Satz und jedes Wort sollte aussagekräftig sein. Noch wichtiger sind Überschriften und Bilder. Ist der User nicht auf den ersten Blick interessiert, geht ein Klick verloren.

 

Display-Werbung verliert noch mehr an Relevanz 

Klassische Werbeformate wie Grafikbanner auf Webseiten kommen immer mehr aus der Mode, dafür sind Content- und Influencer-Marketing derzeit total im Kommen – also praktisch die Werbung im Schafspelz. User sollen Werbeformate nicht mehr als aufdringlich empfinden, sondern ihr einen Nutzen abgewinnen können. Das Prinzip ist zwar einfach, die Umsetzung sollte jedoch gekonnt sein. 

 

Der Trick beim Content-Marketing ist es, dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Der kann informativer Natur sein (zum Beispiel Blogbeiträge, Listicles, Infografiken) oder auch einfach nur für Unterhaltung sorgen. Griffige Zitate oder witzige Bilder und Videos sind hier besonders beliebt. Folgen Kunden den Aktivitäten eines Unternehmens wegen der guten Inhalte, werden sie auch aufnahmebereiter sein, wenn dann mal Werbung eingestreut wird. 

 

Auch Influencer-Marketing ist seit einiger Zeit in aller Munde. Diese Art der Vermarktung basiert darauf, dass Kunden Werbeträgern vor allem dann Vertrauen schenken, wenn diese unabhängige Experten auf ihrem Gebiet sind. Ein Beispiel: wenn Til Schweiger für eine Automarke wirbt, ist das klassische Werbung. Er ist Schauspieler und fährt zwar ganz sicher teure Autos, hat aber mit hoher Wahrscheinlichkeit kein tiefergehendes Wissen auf diesem Gebiet. Wenn aber YouTube-Star Bibi einen neuen Lippenstift anpreist, werden ihre Fans ihr glauben – schließlich dreht sich auf ihrem Kanal alles nur um Styling und Make-up. Die Fans wissen zudem, dass Bibi einen Ruf zu verlieren hat – sie wird also keine Produkte vorstellen, von denen sie nichts hält. 

 

Fazit: Auf Authentizität und Relevanz kommt es an 

Letzten Endes lässt sich sagen, dass Marketing-Trends im kommenden Jahr vor allem auf Mehrwert, Ehrlichkeit und technischen Spielereien basieren werden. Der Fokus wird darauf liegen, dem Kunden ein Erlebnis zu bieten und ihn zu informieren, anstatt ihm etwas „anzudrehen“. Zudem muss Marketing nicht nur authentisch, sondern auch relevant sein – heute mehr denn je. Werbung sollte nur den Kunden erreichen, der sich auch tatsächlich dafür interessiert. Die Vermarktung muss persönlicher werden. Das ist zwar eine Herausforderung – aber eine, die definitiv zu meistern ist. 

 

 

Kommentar(e) (3)

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20.01.2017 - 09:59

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20.01.2017 - 09:58

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16.01.2017 - 08:01

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